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Exkursionen

Die Schülerinnen und Schüler blicken sich erstaunt an. Was hat die deutsch-französische Guide gerade gesagt? Eine Reduzierung von 900 auf 600 Kalorien pro Tag? – Richtig gehört!

Diese und viele weitere Zumutungen für die pfälzische Bevölkerung in der Französischen Besatzungszone bekamen die 42 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10y ...

Auf den Spuren der deutsch-französischen Beziehungen begaben sich der Geschichte Leistungskurs 13 von Frau Zimprich und der Französisch Grundkurs 12 von Frau Buchlaub am 8. Februar ins Historische Museum nach Speyer. Neben der multimedialen Aufbereitung sind die zahlreichen Leihgaben erwähnenswert, die einzelne Schicksale in den Fokus rückten und einen Einblick ins Private boten.

„Ich fand den Schauspieler sehr faszinierend!“, erklärt Marlene Palfi ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, während sie im riesigen Foyer des Nationaltheaters Mannheim steht. Daraufhin entspinnt sich eine rege Diskussion über die Qualität der soeben zu Ende gegangenen Aufführung: ein Roman, umgewandelt in ein Ein-Mann-Stück, 90 Minuten ohne ausgefeiltes Bühnenbild und nahezu ohne Requisiten, ein Mann, sitzend, bis kurz vor Schluss keine Bewegung nach links und rechts.

„Wie meinen Sie das, dass die Täter die Opfer seien?“ fragt Miriam Malthaner nach. Die Schülerin der 10y ist sehr erstaunt und blickt von ihrem Sitz, auf dem normalerweise der Rülzheimer Christdemokrat Martin Brandl Platz nimmt, in Richtung der Stühle, die eigentlich der SPD-Fraktion vorbehalten sind. Dort sitzt jedoch kein Sozialdemokrat, sondern eine Überlebende der Shoah. Die 87-jährige Henriette Kretz erklärt, dass die Nationalsozialisten ein Leben lang an ihren Taten litten. Sie müsse zwar jeden Tag an ihre erschossenen Eltern denken, deren Ermordung sie im Alter von zehn Jahren auf der Flucht habe mitanhören müssen.

"Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein."

Am 2. November 2021 besuchte der Deutsch-Leistungskurs (MSS13) mit ihrer Lehrerin Sarah Kröper das Nationaltheater in Mannheim. Der Schauspieler László Branko Breiding präsentierte dort in einer beeindruckenden Ein-Mann-Aufführung „Die Leiden des jungen Werther" in modernisierter Form. 

Im Rahmen des diesjährigen Exkursionstags widmeten sich auch dieses Jahr die zehnten Klassen des Goethe-Gymnasiums Germersheim im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass dem schrecklichsten Kapitel der deutschen Geschichte.
Das Zentrallager wurde im September 1944 von den Nazis geräumt. Am 23. November 1944 war das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof das erste Konzentrationslager, das die Alliierten in Westeuropa fanden.

 

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